Die AG 60+ hatte zu ihrem ersten offiziellen Treffen hohen Besuch. Innenminister Reinhold Jost ließ es sich nicht nehmen, den Ottweiler Mitgliedern und Gästen seinen Besuch abzustatten und wurde von Reinhold Strobel herzlich begrüßt. In seiner gewohnt unkomplizierten Art berichtete der Minister über seine Arbeit. Die Anwesenden interessierten sich natürlich vordringlich für die Themen „Sicherheit“ und „Stadtentwicklung“.
Jost führte aus, dass er die Anzahl der Polizeibeamten seit seinem Amtsantritt deutlich steigern konnte, nachdem unter seinen Vorgängern ein massiver Personalabbau vollzogen worden war. Auch in der Fläche wird sich in nächster Zeit die Polizeipräsenz erhöhen, wenn auch die Schwerpunkte in „kritischen“ Bereichen der größeren Städte liegen werden. Auf Ottweiler bezogen habe sich die Zahl der Straftaten in den letzten Jahren nicht wesentlich geändert und bewegt sich eher auf gleich niedrigem Niveau, wenn auch das subjektive Sicherheitsgefühl anders sei.
Interessantes wusste Jost über die Summen zu berichten, die die Stadt Ottweiler für die Stadtentwicklung verwenden könnte. In den nächsten Jahren stehen insgesamt ca. 7 Mio. Euro Fördermöglichkeiten zur Verfügung, „die natürlich für konkrete Projekte abgerufen werden müssen“, so der Minister. Die dafür geschaffene Landesentwicklungsgesellschaft unterstütze die Kommunalverwaltungen bei der Antragstellung, sie müsse nur angesprochen werden.
Ein guter Termin für die Mitglieder der AG 60+ und auch für einige Gäste, die Reinhold Strobels Schlussworte zur Verteidigung demokratischen Miteinanders ausdrücklich guthießen. Abschließend ging natürlich auch ein herzliches Dankeschön an die Hausleitung des AWO-Seniorenzentrums, wo die AG 60+ von Anfang an Gast is

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