Familien nicht stärker belasten als notwendig

Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, wurde in den vergangenen Monaten über die Einführung von Beiträgen für die Früh- und Ferienbetreuung an den Grundschulen diskutiert. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie die Angebote finanziert werden können.
In der Stadtratssitzung im März haben wir beantragt, die geplanten Regelungen zur Früh- und Ferienbetreuung zu vertagen und erneut im Ausschuss zu beraten. Grund waren offene Fragen und die aus unserer Sicht zu hohe finanzielle Belastung für Familien.
Unser Ziel war von Anfang an, die Kosten für Eltern so gering wie möglich zu halten. Nach den Beratungen wurde Ende April eine Lösung beschlossen: Der ursprünglich vorgesehene Beitrag für die Frühbetreuung wurde von 30 auf 15 Euro pro Monat reduziert.
Früh- und Ferienbetreuung wurden zunächst für ein Jahr beschlossen. Danach soll geprüft werden, wie die Angebote angenommen wurden, welche Kosten entstanden sind und wie sie künftig ausgestaltet werden sollen.
Die Frage, welche Kosten den Familien zugemutet werden können, wird uns auch im kommenden Jahr beschäftigen. Sie können sich sicher sein, dass wir dies weiter aufmerksam verfolgen und uns weiterhin dafür einsetzen werden, dass Entscheidungen im Sinne der Familien getroffen werden.
Bei der Ferienbetreuung bleibt es bei 20 Euro pro Woche. Dieser Beitrag fällt jedoch nur an, wenn eine vollständige Betreuungswoche von Montag bis Freitag angeboten wird, sodass nur wenige Wochen im Jahr betroffen sind.
Da eine vollständig kostenfreie Umsetzung laut Verwaltung derzeit nicht möglich ist, war es wichtig, innerhalb dieser Rahmenbedingungen eine familienfreundliche Lösung zu erreichen. Wir freuen uns, dass die Beiträge gesenkt wurden und der im Ausschuss erarbeitete Vorschlag schließlich von allen Fraktionen mitgetragen wurde. Auch wenn es im Vorfeld hierzu einige Diskussionen gab.
Als SPD haben wir uns von Beginn an vehement dafür eingesetzt, die ursprünglichen Planungen nochmals auf den Prüfstand zu stellen und die Auswirkungen für die betroffenen Familien genauer zu betrachten. Um so mehr freut es uns, dass durch die erneute Beratung eine Lösung gefunden werden konnte, die die Eltern weniger belastet, als ursprünglich vorgesehen.
Auch künftig werden wir uns dafür einsetzen, Familien in Ottweiler bestmöglich zu unterstützen und zusätzliche finanzielle Belastungen so gering wie möglich zu halten.
Ihre SPD Ottweiler